Der Verfahrensbeistand stellt das Interesse des Kindes fest um dies im gerichtlichen Verfahren zur Geltung zu bringen, infomiert das Kind in geeigneter Weise über Gegenstand, Ablauf und möglichen Ausgang des Verfahrens, kann im Interesse des Kindes Rechtsmittel einlegen. Ist nicht gesetzlicher Vertreter des Kindes. 

Der Verfahrensbeistand wird bei Bedarf vom Familiengericht bestellt und ist während des gesamten familienrechtlichen Verfahrens eigenständiger Interessenvertreter des Kindes.

Eine Verfahrensbeistand ist in der Regel erforderlich:

  • wenn das Interesse des Kindes zu dem seiner gesetzlichen Vertreter in erheblichem Gegensatz steht,
  • wenn bei Kindeswohlgefährdung (Verfahren nach den §§ 1666 und 1666a BGB), die teilweise oder vollständige Entziehung der Personensorge in Betracht kommt,
  • wenn eine Trennung des Kindes von der Person erfolgen soll, in deren Obhut es sich befindet,
  • in Verfahren, die die Herausgabe des Kindes oder eine Verbleibensanordnung zum Gegenstand haben,
  • wenn der Ausschluss oder eine wesentliche Beschränkung des Umgangsrechts in Betracht kommt,
  • wenn bei Unterbringung des Kindes, freiheitsentziehende Maßnahmen nach § 1631b BGB / §167 FamFG beantragt sind.

Die Kosten des Verfahrensbeistands wird von der Gerichtskasse getragen.

Der Jugendförderverein ist Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft Verfahrensbeistandschaft. www.verfahrensbeistand-bag.de

Kontakt: Melanie Langer

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