Seit 1986 bieten wir ambulante Maßnahmen für straffällig gewordene Jugendliche und Heranwachsende in Form von Sozialen Trainingskursen (Gruppenarbeit) und Betreuungsweisungen (Einzelbetreuung) an.  Betreut werden auf Beschluss des Jugendgerichtes (nach § 10 JGG) Jugendliche und junge Heranwachsende, deren Straftaten über Bagatellkriminalität hinausgehen und/oder deren momentane schwierige Situation die Begehung weiterer Straftaten wahrscheinlich macht. Die Aufarbeitung der Straftat und der erlebten Gerichtsverhandlung ist Ausgangspunkt der jeweiligen Maßnahme. Ziel der Sozialen Trainingskurse und Betreuungsweisungen ist die Beratung der Jugendlichen und die Förderung/Erweiterung ihrer sozialen Handlungskompetenzen.  

Der Soziale Trainingskurs umfasst sieben Gruppenabende und zwei Kompakttage (u.a. mit erlebnispädagogischen Angeboten). Im Bedarfsfall finden zusätzlich Einzeltermine zur Beratung statt.
Der Soziale Trainingskurs Aggression- und Gewaltabbau richtet sich an junge Menschen, die wegen Körperverletzung und anderer Gewaltdelikte verurteilt wurden oder mehrfach durch erhöhte Aggression- und Gewaltbereitschaft aufgefallen sind. Er beinhaltet 14 wöchentliche Treffen, den Besuch einer Jugendvollzugsanstalt, zwei Tagesveranstaltungen (u.a. mit erlebnisorientierten Elementen und Übungen mit Deeskalationsstrategien in Konfliktsituationen) und ein Wochenende.
Der Soziale Trainingskurs Sucht gibt Frühkonsumenten die Möglichkeit der bewussten Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsumverhalten. Er beinhaltet sechs Gruppentreffen (u.a. eine erlebnispädagogische Unternehmung) und Einzeltermine nach Absprache.
Die Betreuungsweisung wird durch das Jugendgericht festgelegt und dauert meist sechs Monate. Die Treffen finden i. d. R. einmal wöchentlich statt.

Kontakt: Sven Krause

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