Die Arbeit des Jugendfördervereins richtet sich an Kinder und Jugendliche und deren Familien, die sich in schwierigen und oftmals krisenhaften Situationen befinden. Häufig stellen sich diese Situationen in der Adoleszenzphase ein und stellen die Kinder/Jugendlichen und ihre Eltern vor immense Herausforderungen. Diese Schwierigkeiten haben Auswirkungen auf die Familiensysteme, auf Schule, Ausbildung oder Beruf.
Die Mitarbeiter möchten die Kinder oder Jugendlichen dort abholen, wo sie stehen und gemeinsam mit ihnen eine positive Stabilisierung ihrer Lebenssituation erreichen und tragfähige Perspektiven entwickeln. Hierfür eine vertrauensvolle Beziehung zu entwickeln, ist Voraussetzung um parteilich für und mit den Jugendlichen zu arbeiten - Vertrauen herzustellen.

Die eigenen Ressourcen der Kinder/Jugendlichen sind der Ausgangspunkt um Spannungen und Konflikte bearbeiten,  um so neue Wege entwickelt zu können.

Geschlechtsbezogen zu arbeiten ist ein Grundsatz des Jugendfördervereins, d.h. Jungen/junge Männer werden in der Regel von männlichen Fachkräften betreut, Mädchen/junge Frauen von weiblichen Fachkräften. Dies ist vor dem Hintergrund unterschiedlicher Sozialisation von Jungen und Mädchen sowie für den Verlauf und dem Auslösen von Krisen bedeutsam. So können mögliche Lösungsstrategien geschlechtsspezifisch erarbeitet werden, die den Grundstein für eine erfolgreiche Veränderung legen.

Interkulturelles Verstehen ist notwendig, wenn in den verschiedenen Fachbereichen mit Menschen mit einer Migrationsbiografie gearbeitet wird. Auf dieser Folie sind unterschiedliche Dimensionen von Verhalten, Handeln und Lösungsansätze zu verorten. Diese werden einbezogen, um soziales Verhalten und Konfliktfähigkeit, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl bei den Kindern und Jugendlichen entstehen zu lassen.

Die vorgenannten 3 Grundsätze sind unsere Grundlagen und Potentiale in der Jugendhilfe/Sozialpädagogik zu einer gelingenden Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

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